Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getreidegülte f.
getreidegülte , f. , alte bildung, die namentlich in mundartlichen formen auftritt. vgl. fruchtgülte th. 4, 1, sp. 273, korngülte theil 5, 1825; am mittwoch hat man de alte kirch zu s. Otten auf dem Preprun abgebrochen, ein ser alt gebew, gehöret dem brobst zu Perchtesgaden, hat ein gestiffte mesz, ein traydgült zu Nidrntraubling, waitz, khorn, habern und gersten. L. Widmann chronik v. Regensburg d. städtechroniken 15, 230 u. a. ebenso bei Aventin : nam der könig ein mal ein das ungelt, von getreid güld auch nur ein mal, ein schaff weitz. chronik, Frankfurter ausgabe 479 a , in den älteren aus…