Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getrapp n.
getrapp , geträpp , n. , verbalsubstantiv zu dem aus dem mittel- und niederdeutschen sprachgebiete herrührenden trappen ( s. d. ), einer nebenform zu trampeln. die ältere sprache bevorzugt umgelautete form, die neuere umlautslose anlehnung an das verbum. 1 1) das schaf förchtet den wolff über die masz vnd darzuo das getrepp seiner eignen füsz, als vor gesagt ist ( an dieser stelle steht die form getreppel, s. u. ). vnd die waren rechten schaf Christi, sollent sein forchtsam, vnd förchten von auszen den hellischen wolff, und von innen sollent sie förchten das getrepp irer füsz, das ist ir vnord…