Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getaddel n.
getaddel , n. , verbalsubstantiv zu tatteln ( vgl. Skeat etymologish dictionary 626 b ), wie das hessische getâter zu tatteren ( theil 11, 160 vgl. Franck etymol. wb. 1001 ) oder in oberdeutscher form datteren ( theil 2, 828). es ist in neuerer zeit nur für das Luxemburgische beobachtet: getaddel n., das geschwätz, gewäsch, le caquet, englisch tattle. Gangler lexikon der Luxemb. umgangssprache (1847) 179 . verwandte bildungen liegen jedoch in andern mundarten und älteren zeugnissen vor, so in taddel, das Frisch 2, 358 für Luther belegt: solch antichristisch taddel und wol auch in gedahle ( the…