Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gesundung f.
gesundung , f. , verbalsubstantiv zu gesunden, das erst der neueren sprachschöpfung angehört und in den wörterbüchern nicht verzeichnet ist. von dem verbum hat es die intransitive bedeutung mitbekommen, durch anlehnung an das synonyme heilung und im satzzusammenhange flieszt ihm aber auch transitive bedeutung zu: und er ( Jacob Grimm ) lebte sich nun in das deutsche alterthum wie in eine zufluchtstätte ein, wo die gemüther trost suchten in der schmach der gegenwart, wo tausend andere mit ihm nach den quellen des deutschen volksthums suchten, um sich dort wie in einem jungbrunnen labe zu holen …