Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gesümpfe
gesümpfe , gesumpf , neutrum zu sumpf ( s. d. ); es gehört erst der neueren sprache an und scheint von der schlesischen mundart aus eingedrungen zu sein, dort tritt der labial auch gern unverschoben, als verschluszlaut, an stelle der affricata auf: gesümpe z. b. bei Schweinichen. vgl. Kiessling blicke in die mundart der südlichen Oberlausitz (1883) 33 . in wörterbüchern wird es zuerst bei Steinbach aufgeführt: gesümpfe locus paludosus 777. später findet es sich in fremdsprachlichen ( Kramer 2, 1041 ) u. a. und besonders in gewerblichen ( s. u. ) wörterbüchern. a a) dem simplex gegenüber unters…