Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gestrüppe n.
gestrüppe , gestrüpp , n. , wirres dickicht, coll. zu mhd. struppe, struppiges gewächs ( Zürch. jahrb. 45, 17); nebenformen dorngestrupp nationalzeit. 33, 81. 55, mit verdünntem stammvocal gestrippe ( s. d. ), mit secundärem m gestrimpt F. Platter 210 Boos, vergl. Weinhold bair. gramm. § 167 , baslerisch gestrüpfe Seiler 134 a . 1 1) dichter niedriger buschwald: gestrüppe bedeutet ein struppiges, d. i. verwachsenes, verwirrtes und verwildertes gesträuch. Wieland 17, 196 ; ( der späher ) ist näben den wachten, durch unwäg und gestrüpp har kummen. H. Bullinger 3, 87 ; da sind sy durch verrätery …