Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geströhde n.
geströhde , n. wie geströh ( s. d. ), nebenformen geströde, geströd, gestrode, gestrod: item es sal keiner sein erwachsen getreide ader geströde auch hew in seine wonung haben, do er fewer innen hadt. statuten von Tannroda in Thüringen 1487; geströhde Rastenberger statuten von 1491 § 45. 50; die scheunen, ställe, wo flachs, geströde oder andere leicht feuerfangende dinge liegen. kursächs. feuerordn. von 1719 bei Hayme 155 ; so viel drei viertel korn an körnern und geströde ausztragen. Carpzov jurisprudentia ecclesiast. p. 196 ; das geströhde ( am hirse ). Hohberg 3, 2, 39 a ; heidekorngeströhd…