Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gestrenglich adv.
gestrenglich , gestrengiglich , adv. zu gestreng, im ältern nhd. gestrenklich, älter md. gestrengiglichen. 1 1) gewaltig, tapfer: ( der falsche Waldemar ) zouch mechtiglichen unde gestrengiglichen obir on ( den markgrafen Ludwig v. Brandenburg ). Rothe dür. chr. c. 684 . 2 2) stark, heftig: das fleisch setzt sich gestrenglich widder den geist. Carlstadt vom stand der christglaubigen seelen b 1 b . 3 3) streng, scharf, hart: welche so er wolt gestrenglich richten, billich mocht als seins reichs feindt und reuber vordamnen. Luther 2, 95, 32 Weim.; derhalb döts nit, sonder halts gfencklich, mit w…