Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gestrebe n.
gestrebe , n. , verbalsubst. zu streben. 1 1) das streben Herder auch eine philosophie d. g. 63 ; in tadelndem sinne, die streberei. 2 2) von Engel für muskelsinn gebraucht, eine art des gefühlssinns, ' die wahrnehmung widerstehender kraft, ohne verbindung mit dem getast ', z. b. ' von der luft, deren widerstand unsere muskeln fühlen, ohne dasz unsere hand sie betasten könne ': hätte man in dem sogenannten gefühlssinne alles unterschieden, was darin zu unterscheiden ist, und auch die muskeln als organe angesehen, wodurch uns ideen von eigenschaften der dinge zugeführt werden, so würden wahrsch…