Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gestoszen verb.
gestoszen , verb. verstärktes stoszen ( s. d. ), mhd. gestôʒen. 1 1) transitiv. 1@a a) stoszen, stecken: mhd. daʒ er in ( den stein ) dâ gestieʒe ûf Hectorem. Konr. v. Würzburg troj. kr. 37208 ; got erbarme, daʒ er ie gestieʒ in die touf nâch im sîn hant. Ottokar östr. reimchr. 502 Seemüller. 1@b b) dagegen einwenden: wen he ichtesicht darunder gestôʒen muge. Freiberger stadtr. c. 22, 5. 2 2) reflexiv, sich zû der sibbe gestôʒen, sich rechnen. Sachsensp. 1, 3, 3. 17, 1, nach Grimms rechtsalt. 605 vom tupfen mit den fingerspitzen beim rechnen. 3 3) intransitiv. 3@a a) auf einen treffen, wohin g…