Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gestände n.
gestände , geständ , n. , coll. zu stand ( s. d. ). 1 1) das stehenbleiben: das geloife uf den gassen und das gestende by dem füre. Straszb. verordn. 158 Brucker ( von 1495); das ständchen, der ständerling, um zu schwatzen: wo ein fromm man allein get und mit nieman kein gestende oder geschwetz hat. 390 ( von 1485); das stelldichein, rendez-vous: so sol dhein man mit dheiner frowen gespreche oder gestende in spunzirens oder kuppelens wise in dem münster halten. 385 ( von 1468); nach basl. 's gständ, das herumstehen Seiler 152 b . 2 2) das lager des wildes: zu forschung und suochung der läger o…