Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gesprosz n.
gesprosz , n. 1 1) coll. zu sprosz, sprieszende oder gesprossene zweige: jezo brach sie gesprosz von der myrtenstaud an dem fenster. Voss Luise 3, 1, 197 ; zartes gesprosz abpflückend der hochgewipfelten eiche. Odyss. 12, 337. 10, 166 ; ( Eumäos ) breitete .. grünlaubig gesprosz und darüber ein schafvliesz. 16, 47 . Hesiod 272. Ov. 1, 82. Virg. 1, 174 u. o.; ( Daphne, die ) ihre füsze liesz zu wurzeln, arme werden zum gesprosz. Rückert ges. ged. 1, 10 ; mit umlaut das gesprösse Kramer 2, 95 c : sie ( vögel ) hingen am dünnsten gesprösse. Klopstock 10, 246 ( Hermannsschlacht sc. 17). 2 2) verba…