Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
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- ›Geliebte‹; ütr.: ›Gegenstand, Verhältnisse, zu denen man eine innige Beziehung hat, denen man ergeben ist‹.
- ›Ehemann, Gemahl‹.
- ›Ehefrau, Gemahlin‹.
- a) ›Verlobter, Bräutigam‹ (im säkularen Sinne). b) ütr. auf religiöse Verhältnisse, und zwar b1): ›(meist männlich konzipierte) Person, gedacht als Bräutigam Christi / Gottes / einer inneren (göttlich
- a) ›Verlobte, Braut‹ (im säkularen Sinne). b) auf religiöse Beziehungen ütr., dann die Seele, die Kirche, die Klosterschwester als Braut Christi, die Gottesmutter Maria als Braut des Heiligen Geistes
Etymologie: zu mhd.