Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
gesëdele stn.
1. sitz, thron. eʒ wart nie kein künic sô edel wâ er sæʒ ûf sîm gesedel Teichn. 278.
2. sitz bei einem mahle. der kunich dô ze tische gienc und die vorsten edele, ir ieslîch an sîn gesedele En. 345,10. vgl. gesidele.
3. ansiedelung, wohnsitz. daʒ er ûf vôr zô den himelen, zô den heiligen gesedelen glaube 1450. dô vûrte in ûf sîn gesedele der wirt md. ged. 51,383.