Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geschöpfchen n.
geschöpfchen , n. kleines geschöpf: dies geschöpfchen ( eichhörnchen ), eine nusz eröffnend. Göthe 55, 321 ; junges geschöpf: wenns auch so ein paar geschöpfchen ( zwei liebenden ) drum zu thun ist, sich zu haben. d. j. Göthe 3, 519 ( Erwin und Elmire ); insbesondere von mädchen: sie weisz es allzuwohl, für was uns Adrast ansieht: für nichts als geschöpfchen, die aus keiner andern absicht da sind, als den männern ein vergnügen zu machen. Lessing 1, 410 ; wer sollte den hübschen geschöpfchen feind sein? Weisze kom. opern 3, 194 ; so ein geschöpfchen zu verführen. Göthe 12, 135 ( Faust 2644 Weim…