Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geschnörkel n.
geschnörkel , n. schnörkelei, gewundene, überladene verzierungen, eigentlich und bildlich: stengel- und blumengeschnörkel in den arabesken des saales. Göthe 44, 156 ; hüten sie sich vor dem gothischen geschnörkel eines metaphorischen gebäudes. Herder zur relig. 9, 407 ; die ouvertüre bestand aus jenem musikalischen geschnörkel. J. Paul Hesp. 2, 96 . nebenform geschnirkel: er ( musiker ) dient' in der Schulzischen kammerkapelle, Benda's männlichem tone geneigt, abhold dem geschnirkel. Voss Luise 3, 2, 74 ; doch freude haszt geschnirkel verschloszner weltlingszirkel. werke 5, 234 .