Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geschlappe n.
geschlappe , geschlapp , n. , verbalsubst. zu schlappen ( s. d. ). 1 1) unreinliches, hündisches essen Spiesz henneb. id. 77 ; dünne schlechte speise oder trank: wollt ihr von supp und kraut nicht was? 'das warm geschlapp, was soll mir das?' Göthe 13, 81 ; dieses warme geschlappe ( schlecht zubereiteter kaffee ) machte ihm den magen schlapp. Becker noth- u. hülfsbüchl. cap. 20 ; mit umlaut schweiz. geschläpp, schales getränk, kraftlose brühe Stalder 2, 321 ; rhein. geschleppe, geschlepp, viehfutter aus spreu, kraut u. s. w., mit siedendem wasser übergossen Kehrein 161 . Pfister beitr. 1, 253 .…