Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geschicknis f. n.
geschicknis , f. n. 1 1) schickung: mnd. overmits ( vermittels, durch ) der geschickenisse godes. Schiller-Lübben 2, 77 a ; nach geschicknus und lauff dieser zeit eines schirmers bedorffen. Haltaus aus Schannat samml. alter docum. 1, 97 ( Ostheim in Franken, von 1409). 2 2) einrichtung, ordnung: mnd. ein jewelick in siner geschickenisse. Schiller-Lübben a. a. o. , vgl. schickenisse, schignis, ordo Dief. 399 c . 3 3) gerichtsgeschickniss, actus judicialis Scherz 535 . 4 4) geeignetheit: alles das im arzt ist, soll er geschickt sein zu empfahen, ohn welche geschicknusz nichts beschehen mag. Para…