Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gesaufe n.
gesaufe , gesäufe , n. subst. verb. zu saufen. 1 1) das saufen, sauferei, frequens potatio, gesäuffe Frisch 2, 151 c , geseufe Stieler 1686 , gesauffe Rädlein 362 b , gesauf Krämer 541 a : vom brautbade (wie mans nennet) will ich nichts sagen, so man nicht ein unordentlichs geseüffe darauff treibet. Spangenberg ehespiegel 161 a ; da denn ein grosz gesäufe war. Schweinichen 1, 101. 128 ; das man aus dem weinkauff ein weinsauff, das ist ohnnöthiges gesäuff gemacht. anm. weish. lustg. 163; gesäuffe, so rings herum gehet, circumpotatio Hederich 1089 ; gesäufs und fressens überflusz. Weckherlin 815…