Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gesäme n.
gesäme , n. , coll. zu same. 1 1) sämerei, seminaria Henisch 1527 : alles runde und groszkörnige gesäme bleibt ein jahr länger gut als das platte und kleinkörnige. Zinck öcon. lex. 925 ; kleines gesäm, vorzüglich die reife frucht des mohns. Winckell handb. für jäger 2, 448 ; dieses wurde mit erbsen, wicken und andrem gesäme bestreut. jugenderinnerungen eines alten mannes 303; die blumenkönigin unserer tage nahm jetzo einige fingerspitzen voll gesäme jener blumen, die schnell aufgehen. J. Paul Siebenk. 2, 136 ; auf welcher ( stelle ) eben so gut schieszpulver als gutes gesäme liegen kann. palin…