Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gerumpfen part. adj.
gerumpfen , part. adj. , zum starkflectierten mhd. verbum rimpfen ( s. rümpfen ), mit der seltenen nebenform gerumpen: wan uns die wangen sein gerumpen, rücke, arm und bein zusamen gekrumpen. Renner 120 ; mit runzeln oder falten versehen, runzelig, lose oder gerumpffen, laxus voc. 1482 t 2 a : runzelîch kamerwîp mit gerumphen wangen. H. v. Neustadt Apollonius 17196 ; die lützel oder nymer sich der ( feigen ) gebruchen, werden lychtlich mager und gerumphen. Petr. de Crescentiis (1493) i 2 b ; zwei alte, böse weib, geruntzelt, ghrumpffen und ungschaffen. H. Sachs 14, 50, 24 K.; in gleicher verwe…