Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gerülle n.
gerülle , gerüll , n. subst. verb. zu rollen, nd. rullen, etwas lockeres, das leicht rollt, ins rollen kommt, etwas zusammen- und durcheinandergerolltes, md. gerille ( s. d. ), vgl. gerölle . 1 1) wie geröll 1, lockeres gestein an bergabhängen: wie jetzt der raubschütz auf geheimen wegen mit seinem raube will davon sich machen, hört er's gerüll von schweren tritten krachen. Lenau neue ged. 17 . 2 2) bergmännisch. 2@a a) gerülle ' bedeutet gar lucker und lose gebürge, das immer nachfället und man stets versprügeln musz ' Herttwig bergb. 171 b , vgl. gerölliges gestein: das rote gebirge, rotenkl…