Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geröne n.
geröne , n. , oder röne, bei den weingärtnern die nach der quer liegende unterste und dicke wurzel des weinstocks, welche zu erhalten man die obersten immer abschneidet Frisch 2, 126 a ; geröhne, das unterste wurzelwerk des weinstocks Zinck öcon. lex. 918 ; im ausgesprochenen gegensatz hierzu behauptet Adelung, das geröne, auch die röhne oder rönne genannt, bedeute, besonders in Franken, den ganzen umfang der wurzeln des weinstocks, besonders die obersten seitenwurzeln; Campe schreibt gerenne. das wort gehört vielleicht zu mhd. rone, umgefallener querliegender baumstamm, truncus ( s. rohne ), …