Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geröhr n.
geröhr , n. abfall, schutt, mhd. gerêre rudera Scherz 1, 529 , zu rêren, fallen lassen, s. rehren , röhren . 1 1) vetus rudus ist gerör, alt gebrochen gemeürstein, kalckscherbe Dasyp. lat. germ. Bb 8 b ; rudero, ich beschitte mit gerör, mit steingemürsel. ebd.; geröhr von abgebrochenen mauren oder heusern. Golius (1588) 338 , c. 87; die wege ( im garten ) soll man allwegen entweder mit reinem und kleinem sand, oder mit gerör von marmel oder sonst gehauenen steinen beschütten. Sebiz feldbau 237 ; das geröhr, kleiner, trockner mist von sand, kalch und kleinen steinlein, als die tachdecker machen…