Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geplatze n.
geplatze , geplätze , geplätz , n. wiederholtes platzen. 1 1) geplatze, gekrach Rädlein 1, 355 b : so ihr aber woltet castanien braten, so müsset ihr sie auff einer seiten auffschneiden, sonst würdet ihr ärger geplatze damit anrichten, als wenn ihr tannenholtz brennet. rockenphil. 2, 332; drüben am bach auf dem wintereis ein geplatz, ein gekrach. Rückert 69 ; obersächsisch geplatze, lautes schieszen; heftiges aufschlagen: geplatz eines starcken regens Krämer 534 a ( vgl. platzregen); häufiges auf- und zumachen der thür Curtze volksüberl. aus Waldeck 466 b . — mhd. findet sich geplätze vom schl…