Geologie s Vorbem zu ‘Geognosie’; rund 100 Belege, der früheste GWBB19,164,19 ChStein 21.7.06 a als Wissenschaft, Wissens-, Forschungsgebiet, mehrf ‘Mineralogie und G.’, ‘G. und Mineralogie’; überwiegend unspezif bzw umgreifend zugl für die empir gewonnenene Kenntnis vom Bau der Erdkruste u für erdgeschichtliche (auf empir Daten sich berufende) Überlegungen, Theorien; seltener (bes in der Polemik gegen die Vulkanisten) im zeitgenöss terminolog Sinn ausschließl als spekulative Wissenschaft von der Erdentstehung u Erdgeschichte, einmal ‘moderne G.’ für den Vulkanismus [üb ASoriot de l’Hosts ‘Carte générale orographique et hydrographique de l’Europe’] Der G. im tiefsten und weitesten Sinne wird diese Tafel sehr zu Statten kommen GWBB28,392,20 CarlAug [23.5.17] K Mittag Hofrath Vogel. Bey Anlaß der Tyroler Mineralien über Mineralogie und G. überhaupt GWBTgb 21.3.29 Mittag Dr. Eckermann .. über G. als die Urgeschichte documentirend GWBTgb 5.6.25 ob denn nicht von dem Delphi der neuern Geognosten, von dem Nabel unserer modernen G., von dem feuerlustigen Auvergne genaue .. Kupfer vorhanden sind GWBB37,230,8 Nees 29.9.23 Zur G. muß ich mich noch stummer verhalten [als zur Farbenlehre]; gibt es denn ein Dictionnaire, aus welchen man mit vollkommen verrückten Menschen sprechen könnte GWBB48,352,1 AHerder 7.6.31 K GWBB51,200 WHumboldt 22.8.06 GWBN11,72,16 AnalyseSynth uö (ausdrückl) unterschieden von ‘Geognosie’ (sa dort); einmal in Kritik am Begriff selbst Die Vernunft hat nur über das Lebendige Herrschaft; die entstandene Welt, mit der sich die Geognosie abgibt, ist todt. Daher kann es keine G. geben, denn die Vernunft hat hier nichts zu thun GWBN11,136,22 MuR [üb die Reise in die Schweiz 1775] noch hatte mich die zwar höchst löbliche, aber doch den Eindruck der schönen Erdoberfläche vor dem Anschauen des Geistes zerstückelnde Geognosie nicht angelockt, noch weniger eine phantastische G. mich in ihre Irrsale verschlungen GWB29,115,23 DuW 18 Seit sechzig Jahren .. besonders eifrigst der Mineralogie und Geognosie, bescheidentlich der G. ergeben, sammelte ich manches Bedeutende GWBB47,185,18 Cancrin 15.8.30 GWBB37,121,14 Schultz 8.7.23 GWBB46,8,23 Sternbg 8.7.29 uö gelegentl (eher) iS der registrierenden, beschreibenden ‘Geognosie’ der Thüringer Wald .. sämmtliche .. Reviere waren uns zugänglich; zumal da auch die angehende G. in jugendlicher Bestrebsamkeit sich bemühte, Rechenschaft von dem Grund und Boden zu geben, worauf diese uralten Wälder sich angesiedelt GWBN6,100,21 BotanStudien [1831] [betr WEschwege, Geognostisches Gemälde v Brasilien] Eschweges G. von Brasilien gelesen GWBTgb 23.4.22 GWBB36,144,17 Schultz 5.9.22 uö b die geol Beschaffenheit, der geol Aufbau, die Gesteinsschichtung meist einer Region, einmal der Erde allg; öfter zugl die Kunde, Kenntnis davon; gelegentl ‘Oryktognosie/Mineralogie und G.’ Marienbader G., nach den geordneten Steinen GWBTgb 4.10.21 Zur G., besonders der böhmischen GWBN9,124,1 Titel [anläßl der Lektüre von HvStruve, Beiträge zur Mineralogie u Geologie des Nördl Amerikas, 1822] Übrigens ist jener Welttheil glücklich zu preisen, daß er vulkanische Wirkungen entbehrt, wodurch denn die G. der neuen Welt einen weit festern Charakter zeigt als der alten, wo nichts mehr auf festem Fuße zu stehen scheint GWBN10,273 MinGeol Plp [Skizze zur Geschichte von G-s geol Studien] Unternehmen .. welches dem Knochenbau der Erde, der G., zu Gute kommen sollte GWBN9,294,1 Verhältn zWiss 1820 GWBB25,296,10 Leonhard 17.3.15 uö Syn zu a GWBGebirgslehreRose UnterbergerR. U.