Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
genôʒschaft stf.
1. das antheilhaben, die gemeinschaft. got gebe dir der engel genôʒschaft Iw. 62. sô enpfienget ir zehant der engel genôʒeschaft Wigal. 8149. daʒ im wære gegeben ze den himelschen kœrn gnôʒschaft Servat. 1679. von sumlichir ginôʒschaf vil michel was sîn hêrschaf Diemer 112,9. die mennischin wurden geladit beidiu ze gotis hulden unde zuo ire genôʒschefte in den cehinden chôr leseb. 194,19. vgl. Heimb. handf. 273.
2. der kreis der genôʒe. dô der vater mîn verdarp und in der werdekeit erstarp, daʒ er in sîner genôʒschaft an lobe erwarp alsolhe kraft daʒ man in wîte erkande g. Gerh. 1134, unter den leuten, die zu seiner gilde gehörten, von demselben stande mit ihm waren.