Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
genötig
genötig , nötig, dringend, mhd. genœtic Lexer 1, 861 (14. jahrh. ), im 16. jahrh.: dann si ( die boten ) genöttig sachen hetten zuo sagen und nach irem rat handlen, dieweil der künig wer todt. Teuerd. 4, 80 ; es sich füget, das in dem im genötig botschaft kame. Steinh. Bocc. 19 b (12); es hat mir wol ein anderer auch geschrieben, derselbig Schmid sei ein guter Latinus, ein guter Graecus, aber er hat das genötigest nicht geschrieben, das ist ein guter arzt. Paracelsus (1616) 1, 316 b ; hab jetz nit der weil ( darauf zu hören ), es ist nit so genötigs. ders. (1589) 2, 183. noch in Kärnten gneati…