Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gemütsgedanke m.
gemütsgedanke , m. : wir haben nun die fabel und die character in Miltons verlust des par. betrachtet, nach Aristoteles eintheilung bleibet uns übrig die gemüthes-gedanken und die sprache zu untersuchen. Bodmer vom wunderbaren in der poesie 244 ( Arist. poet. 6, 25 διάνοια ), in dem cap. selbst heiszt es doch nur gedanken, d. h. die der dichter seinen helden gibt, ihren charakteren angemessen, sodasz mit gemüt ( s. dort u. 7, g ) charakter, gemütsart gemeint sein kann. er braucht es aber auch ohne diese besondere oder in anderer beziehung: das ist eine art der wohlgesitteten höflichkeit, die m…