Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gemürsel n.
gemürsel , n. zerkleinertes gestein, steinschutt u. ä.: ruderatus voll steingemürsel, rudero ich beschütte mit gerör, mit stein gemörsel. Dasyp. ( in der 1. ausg. 1536 gemüsel 211 b ); an die alten rebstöcke legt man unten etwas kleines steingemürsel oder klein gestampfte schiefersteine. Hohberg 3, 1, 259 a . noch bair. gemürsel zerriebenes gestein Schm. 2, 620 , der aus einem voc. von 1735 gibt rudus steing emiesel, aus der mundart dermürseln, derm ürsen zerreiben, zermalmen; mürsen z. b.: schneide derhalben keine glieder also bald ab, sie seiend gleich gehawen, geschlagen, gemürst, gebrennt …