Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelümp n.
gelümp , n. lumpen, auch als kraftwort für kleider: und er hett noch ( einmal ) so vil müssen haben ( zeug zum wams ), wann man damals, wie heut, die wämster mit anderem gelümp hett durchspicket. Garg. 114 a ( Sch. 204), von der sog. zerhauenen modekleidung der zeit ( vergl. lumpenhose); das gemein gewisch und sonst gelümp, da eim die fasen zwischen der kerben bleiben. 136 b (248), als wisch auf dem abort; zog er seine lumpen zum theil aus und hingegen das köller und die hosen an, liesze sein altes gelümp .. liegen. Simpl. 3, 131, 32 Kurz; ich kan so viel gelümp nicht um die händ leiden. v . B…