Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geiben
geiben , gierig lauern, lüstern sein u. ähnl.; in einem liede vom j. 1547 entschuldigt sich z. b. herzog Joh. Friedrich wegen des Schmalkaldischen krieges u. a. ( vgl. sp. 1541): viel hauptleut theten geiben. Liliencron 4, 431 a , d. h. unter den hauptleuten waren viele kriegslustig oder beutegierig; auch geiben und schnappen, also mit offnem munde ( s. nachher aus Hessen ): zu unserer zeit haben die priester aufgehöret zu sein magi und haben nach den regimenten und königreichen gegeylet und geschnappet. Mathes. Syrach 2, 120 b ; der tod all augenblick und stund auf uns wart, geibt, horcht, zi…