Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gefräszig
gefräszig , edax, vorax, mhd. nur vræʒic, wie noch nhd. fräszig ( s. d. ); es kann aus dem adj. gefräsz erweitert sein, wie solche alte adj. gern sich später mit -ig verdeutlichen ( sp. 1617 ε am ende, vgl. DWB gebräche 3). 1 1) eigentlich, gefräszige raupen, heuschrecken; von menschen, noch im anfang des 18. jahrh. gar nicht so scharf klingend wie jetzt ( s. dazu gefräsz 1, a ): einige sind geschwätzig, andere gefräszig, voraces. Steinb. 1, 495 , schmausen gern, vgl. ungefräszig abstinens, alienus a comessationibus Stieler 899 , der sich von schmausereien fern hält (unfräszigkeit atrophia, na…