Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gefille n.
gefille , n. collectivum zu fell, mhd. geville; vgl. gefelle . 1 1) felle, pelzwerk, kostbares wie gewöhnliche felle: bracht er och ain kostlichen hab von Österrich heruf, von hengsten, klainaten und kostlichen gefillen und fuotern. Ehingen 3 ; ain sämb ( saum ) gevill gibt 18 d. ( zoll ). weisth. 6, 164, bair. 15. jahrh.; doch also das die ( schaube ) mit kainerlai gefylle, das den weibsbilden hie in dieser statt ... verpotten ist, nit underfüttert sei. Nürnb. pol. 99; als auch .. der fürkauf des gefills und leders, so auszerhalb der offen wochen- und jarmärkt beschicht, überhand genommen .. …