Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Gefäßnerven
Gefäßnerven ( vasomotorische Nerven ), die Nerven der Blutgefäßmuskeln, die dem Sympathikus (s. d.) zugehören und außer den Haargefäßen (Kapillaren) allen Gefäßen, vorzugsweise jedoch den Arterien, zukommen. Sie beeinflussen die Weite der Gefäße, und man unterscheidet Gefäßverengerer und Gefäßerweiterer . Gefäßverengernde Nervenfasern verlaufen z. B. im Halsteil des Nervus sympathicus . Durchschneidet man ihn, so erweitern sich die Blutgefäße der betreffenden Kopfhälfte (beim Kaninchen wird z. B. das Ohr stark gerötet und heiß); reizt man dagegen den Halssympathikus durch elektrische Ströme, s…