Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gedille n.
gedille , n. dielenwerk, gebäu von dielen ( s. diele): man machte von starken holz ein geschlossenes gedill und legte hakenschützen drein. Frisch 1, 195 b aus einer ' nachr. v. Nürnb. ' s. 384, bollwerk, schanze. auch dill für gedill ( s. sp. 1606 ff. ): der rath liesz ein starkes dill um den bau der vestung machen und schieszlöcher darein schneiden das. 352; aufsetzung des hochen dills oder planken an der Schwabinger gassen. Schm. 1 2 , 602 , baugerüst, 17. jahrh. Auch getille ( vgl. unter diele): ward zu dem gestech ein langes gethill aufgerichtet, über welches dill der könig ( Max. I. ) und…