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Gebühne

nhd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Gebühne

Bd. 1, Sp. 1108
Gebühne n.: 1. gəbi·n. Mos, Eif, Westerw [s. der Mos auch in Boppard; -ī- Bitb, SPrüm]; jəbø·n. Aden, Malm, Neuss, Düss, Kref; -nts Elbf, Mettm, Düss, Mörs; -nt MGladb (neben -nts); Düss (neben -n); -tsə Wermelsk; gəbēntsə Siegld. a. Decke von Holz, die zugleich Fussboden für den obern Raum war (jəbø·n.t) mErft (veralt.); Fachwerk-Etagenboden der Scheune ohne Füllung zwischen den Balken, bloss mit losen Latten überdeckt Siegld-Heisbg; das ganze über dem Zimmer liegende Gebälk Siegld; Holzwerk eines Hauses im zweiten Stock u. Speicher, wo die Bünner sind Gummb-Berghsn (-tsə); Zimmerdecke u. Fussboden Schleid-Hellenth, Bergh-NEmbt, Altk-Betzd. — b. meist nur Zimmerdecke, die obere Begrenzungsfläche des Zimmers in den o. angegebenen Gebieten [vorzüglich der Deckenbewurf Kref-Linn]; überhaupt massive Decke eines Raumes. — c. oberster Teil des Speichers, unmittelbar unter dem Dache Kref, Mörs; Verschlag unter dem Dache Duisb (gəbnts); Speicher Altk-Kirchen; op dem Gebinn Raum über der Scheune Prüm-Pronsf. — d. die Empore in der Kirche Prüm-Ihren. — e. Traufbühne zum Auffangen u. Ableiten der Wasser vor dem Arbeitsorte Bergmspr. Saar. — f. übertr. Oberstübchen, Kopf. Dem rappelt et em G. — 2. jəbø·n. (seltener -y-), Pl. -nər May, Aden, NPrüm (rip.), Malm, Neuw, Rip, Eup, Geilk, Erk, Heinsb; -nts uWupp, Sol, Mettm, Ahrw-Remag, Heinsb-Pütt Kirchhv Scheifendahl; -nt Erk-Bellinghv Lövenich Rath, Heinsb-Myhl, Jül-Tetz, MGladb-Odenk; -bynt Erk-Rath (Pl. -nər), Grevbr, Neuss-Nettesh Anstel; -bø·ŋ. Heinsb-Bocket; -ntsə von Sol-Leichl Gräfr nach O. bis Wippf, Gummb, nach S. bis zur Agger; -bynstə Lennep-Dabringhsn. a. Zimmerboden aus Dielen. RA.: Et G. es esu schef wie e Schletthoəre (Schlittenhorn) Monsch. Jet em G. versteche etwas beiseiteschaffen Ahrw. Speck on Erze (Erbsen) git e got G. en et Lif Rip; mer ment, de hätt ken G. im Lif soviel verschlingt er Allg. — b. der Boden der Karre Eusk-Dirmerzh.
1980 Zeichen · 48 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gebühnen.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    gebühne , gebün , n. collectivische bildung zu bühne; vom innern verhältnis beider s. unter 3. 1 1) noch jetzt im Rheinl…

  2. modern
    Dialekt
    Gebühne

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Gebühne n.: 1. gəbi·n. Mos, Eif, Westerw [s. der Mos auch in Boppard ; -ī- Bitb , SPrüm ]; jəbø·n. Aden , Malm , Neuss ,…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gebuehne

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Ableitung von gebuehne 2 Analysen

ge- + buehne

gebuehne leitet sich vom Lemma buehne ab mit Präfix ge-.

Alternativen: ge-+buehnen+-e

Keine Komposita gefunden — gebuehne kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.