Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebimmel n.
gebimmel , n. subst. verb. zu bimmeln, nicht blosz geringschätzig: horch! von dem schindelthurm summt schwellend durch die himmel zu stadt und dörfern rings ein feierlich gebimmel. Voss (1825) 4, 137 ; das frohlocken der kinder, das gebimmel und getön der glocken. Zelter an Göthe 3, 113 ; glockengebimmel Heine reiseb. 3, 55 . auch von winselndem klagen, wofür es denn auch landschaftlich bimmeln geben musz: der schlaf der frommen, lieber gott, wär er mir nicht mehr fern! 's ist nicht gebimmel über noth, allein ich schlief ihn gern. teutscher Merkur 1776 apr. s. 6.