ge-beªren
st. V. ⟨›gebēªren‹ Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@KollerbeckKb, (WWB-Source:325:WoeNWoeN), „gebären“ (Kr. OsnabrückOsn Klön, Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@GladbeckGb). — Flexion: Prä
s. 1. Pers. Sg. χəbēərə, 3. Pers. Sg. χəbirt; Prät. 1., 3. Pers. Sg. χəbår, Pl. χəbōərn;
Part. χəbōərn Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@KollerbeckKb = WWB-Source:204:NdJbNdJb 32, 150; weitere Angaben: 3. Pers. Prä
s.: gebiart Ravensbg WWB-Source:136:JellJell 88. Prät.: gebār (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@BottropBp Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@GladbeckGb, WWB-Source:325:WoeNWoeN). In den Maa. ist das Wort jedoch nur als
Part. „geboren“, „gebürtig“ gebräuchlich; mit ›ōª‹ xəbōDn Kr. BürenBür Kr. Büren@HerbramHb, ʒəbɐD die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@ÜckendorfÜd, ›gebōªn‹ xə- Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh, ʒə- die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@CastropKa, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ElseyEl Kr. Iserlohn@IserlohnIs Kr. Iserlohn@RehRe, ʒəbūɐnn die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@KurlKu = WWB-Source:19:BeisBeis § 81, 4, xəbūan (›oª‹) Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@GüterslohGü, xəbęǫrn (›oª‹?) Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@HolzhausenHh, der Vokal ≠ ›oª‹ bzw. ›ōª‹ ʒəbōrn (hd?) Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@LathenLa = WWB-Source:263:SchönhoffSchönhoff § 210, ʒəbōD Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu, gebōªn Kr. Nienburg (Weser)Nie Kr. Nienburg (Weser)@DiepenauDi = WWB-Source:257:SchmedSchmed § 14, xəbrn Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DorstenDo = WWB-Source:228:PickertPickert § 57, ʒəbr die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@EssenEs, jəbōɐn Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@WendenWn = WWB-Source:9:ArensArens § 70d. Im gesamten Gebiet gewöhnlich mit anl. ge-, (je-); „eboren“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh), nur Einzelbelege ohne Präfix, wohl in Analogie zu den Verben ohne ge- im Inf., so „bor(e)n“ (Kr. WittlageWlg Kr. Wittlage@HaarenHa, Lip WWB-Source:219:OesterhOesterh), būɐn (und xə-) Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@GüterslohGü = WWB-Source:322:WixWix § 234, ›bōªn‹ Kr. SoestSos Kr. Soest@SoestSo = Holth Kr. SoestSos § 293, „geb(u)oren“ und „b(u)oren“ (Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB)⟩ gebären. — Wat is sē föer ne Gebōerene? wie ist ihr Mädchenname Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh. En echt gebūänn ein eingefleischter (Junggeselle) Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh. Gebren un getōgen geboren und erzogen die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@EssenEs || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@CastropKa, (WWB-Source:325:WoeNWoeN), ...un getrǫkken die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@EssenEs, gebūän un gröut getrokken Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs. „Junge, wann diu eger gebuoren wörst ase deyn Vaer, härste deyne Mömme friggen konnt“ (Kr. MeschedeMes Xy). Ik sin nich up de Ānewai (→
Āneweide) gebuoren ich stamme von guten Eltern (Kr. BeckumBek WWB-Source:2:AbelerAbeler). De Kǟl is met ’n Helm gebūän er ist ein Glückspilz Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh, ... im Helm gebuoren (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). — „Dat sall noch gebuoren wärn“ das gibt es noch nicht (RaubSp 9). „Sou äinen, de maut noch gebuoren wärn“ (RaubSp 10). „Dumm gebōann un niks taugelēät“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Dä mott noch ǟrs geboren wǟren (wǟn), dǟ’t jēen rech māken kann“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „In den einen kann mehr geboren wären eise in den ännern schloaen wären kann (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo || Rh). „Mesters wäärt nich gebaorn“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 2848 || Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 275, Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). „Et wet nīn Frēter geboren, he wet maket“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@HinnenkampHi = Heckscher II, 1 154 || Su) Wu, (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 1289, Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh, Münsterl WWB-Source:16:BahlmBahlm 101, Kr. BeckumBek Abeler, RaubSp 1287, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@LindenLi). „Well tom (fäör’n) Iesel gebuoren is, wät siliäwen kin Piäd“ (Kr. BeckumBek WWB-Source:2:AbelerAbeler || Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd = WWB-Source:204:NdJbNdJb 35, 63, RaubSp 4314, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@LünenLü, die krfr. Stadt HagenHag die krfr. Stadt Hagen@HagenHg, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs), „... kümp siliäwen nich up’t Piäd“ (Kr. BeckumBek WWB-Source:2:AbelerAbeler || Kr. SteinfurtStf WWB-Source:237:ReckReck 85, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Wenn de Suege im Piärrestall gebuoren es, dann es [se] nao lange kein Piärd“ (Mark). „Wecker es Wulf gebaorn is, kann nich es Lamm staiwen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 4391). „Wo dei Minske tau ’eboren is, do kumt hei ok tau“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh = WWB-Source:185:MeyerMeyer 194), „..., hä kann maken wat hä well“ (RaubSp 3383). „Dee in de Hölle geboorn is, weet nich, datter ’nen Himmel is“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Xy = Rakers GV 1095). „Wo ēnen gebren äs, geföllt’t äm et besde“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Wo de Iësel geboren es, wäd hä nich gekröint“ (RaubSp 3415). „Wenn dat Krisskind is gebaorn, hebbt de Rööwen denn Geschmack ferlaorn“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 2469 || Raub Sp 1826, Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). „Wenn Johannes (24. 6.) is gebaorn, gaot de langen Daage ferlaorn“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 2087). — „Dä vödraige de Äugen wie’n frisch gebuorn Kalv“ (vor Schmerzen) (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@SiddinghausenSi). „Dä keyket ganz nöchtern drin at sou’n gebuorn Kalw“ (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@OestrichÖs). Dat sǖt jüst ūt, äs wenn’e in ’n Dōm geboren is“ sagt man vom schlechten Haushalter (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@HollenstedeHs = Heckscher II,1 133).