Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebarsch
gebars , gebarsch , s. I, 565. auch Stieler 58 gibt es, aus der sprache der ( thür. ) kinder, Gebarsch Nehmarsch, als scheltwort gegen einen, der etwas eben erst geschenktes zurückverlangt, reposcones; auch bei Luther : ihr ( der welt ) geben ist also, das die rechte hand gibt, aber die linke zu sich zeucht, das heiszet man gebers nemers ( pluralisch ), wie die kinder unternander spotten. das 5. 6. 7. cap. Matth. (1532) e 4 a , s. Dietz 2, 19 a , wo mehr stellen, auch singularisch und ist ein rechter gebers nemers. es ist wol übrigens zugleich eine grob witzelnde umbildung der schon mhd. ersch…