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Gaumenkitzel

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Pfeifer_etym
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Gaumenkitzel

Gaumenkitzel

Gaumen m., daneben bis 19. Jh. Gaum, ‘obere Wölbung des Mundraumes’, ahd. goumo (um 800), mhd. goum(e) ‘Gaumen, Kehle, Rachen’ sowie ablautendes ahd. guomo (8. Jh.), giumo (10. Jh.), mhd. guom(e), aengl. gōma (engl. gums Plur. ‘Zahnfleisch’), anord. gōmr ‘Gaumen, Kiefer, Zahnfleisch’, schwed. gom ‘Gaumen’ gehören wie wohl auch lit. gomurỹs ‘Kehle, Schlund, Adamsapfel’ als Bildungen mit dem Suffix ie. -men- im Sinne von ‘Rachen, Schlund’ zur Wurzel ie. *g̑hēi-, *g̑hē- bzw. deren Ablautformen *g̑hēu-, *g̑hō(u)-, *g̑həu- ‘gähnen, klaffen, offenstehen’ (s. gähnen). Das im Frühnhd. aufkommende auslautende -n stammt aus den flektierten Kasus. – Gaumenkitzel m. ‘durch den Gaumen vermittelter Genuß, reizvolles Gefühl’, seit Campe (1808) gebucht, aber schon Fischart nennt den Wein gaumenkützel (2. Hälfte 16. Jh.).
816 Zeichen · 29 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    GaumenkitzelDer

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    ○ Der Gaumenkitzel , des — s , o. Mz . der Kitzel des Gaumens, d. h. der Reiz, das angenehme Gefühl, welches der Genuß w…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gaumenkitzel

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Zerlegung von gaumenkitzel 2 Komponenten

gaumen+kitzel

gaumenkitzel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

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APA
Cotta, M. (2026). „gaumenkitzel". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gaumenkitzel/pfeifer_etym
MLA
Cotta, Marcel. „gaumenkitzel". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gaumenkitzel/pfeifer_etym. Abgerufen 12. May 2026.
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Cotta, Marcel. „gaumenkitzel". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gaumenkitzel/pfeifer_etym.
BibTeX
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