Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gameho
gameho , das heutige camee: ein gulden cruczeln ( kreuzlein, s. unter kräpfel ), in der mitte ein gamehoe mit vier saphiren, vier cleiner pallest und vier perlin uszen umb. Frankfurts reichscorr. 1, 806, in einem kleinodienverz. v. j. 1410 aus Heidelberg, in einer andern abschnift ein gamehee Mones anz. 4, 357 ; nrh. um 1500 kamehaue Harfs pilg. 271 a , mhd. gamahiu u. ä. ( m. und f. ), franz. camaïeu, mlat. camahutus, camahotus, camaheu u. ä.; weiteres über das dunkle wort bei Diez wb. 2 1, 104, vgl. die untersuchung Lessings 8, 163 , der auch aus C. Gesner hd. gammenhü beibringt. in eigner e…