Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gärnlein n.
gärnlein , n. 1 1) kleines garn: uf ein mal kam ein erfarner schuoler (als etwan mit den fischgernlinen gangen seind), ein lütbeschiszer in ein hus ... Pauli sch. u. ernst 110 Öst., d. h. wie sie vormals u. s. w., zu garn II, 6, b, als garn in dem man ' dumme fängt ', das demin. als spöttische beschönigung. 2 2) ein wenig garn ( als masse ); ein weber z. b. will auf dem markte ain gärnli koufen ( s. unter garn I, 4, a ), wie er sich ausdrückt mit der angenommenen bescheidenheit die zum geschäfte gehört; schwäb. gärle, angesponnene spindel Birl. Augsb. wb. 181 a . wie dort gärnli, ähnlich mnl. …