Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Futurismus
Futur n. die Zukunft bezeichnende Zeitform des Verbs. Der grammatische Terminus mlat. futurum wird um 1400 in dt. Grammatiken und Texte übernommen und schließlich (wohl erst im 19. Jh.) durch Aufgabe der lat. Endung zu Futur eingedeutscht. Zugrunde liegt lat. futūrum ‘Zukunft’, eine Substantivierung von futūrus ‘sein werdend, (zu)künftig’, Part. Fut. von dem in lat. fuī ‘bin gewesen’, fuisse ‘gewesen sein’ vorliegenden Verbalstamm lat. fu- (zur Verwandtschaft s. bauen). In dt. Übersetzung dafür zuekünftig zeit (um 1400), künftige Zeit (Gottsched), Zukunft (2. Hälfte 18. Jh.). – Futurismus m. B…