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futterfasz

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

futterfasz n.

Bd. 4, Sp. 1079
futterfasz, n. 11) ein taschenartiger behälter, in den sachen gesteckt werden, um sie wolbehalten mitzuführen oder überhaupt fortzubringen. der priester was kundig und hofelich und det es (das futerfasz do die brief inne warent) uf und las die briefe. historia Pontiani, bei Scherz 843; ietz hond wir die gröste not wie wir den leib hübsch machen und legen grosz arbeit daruff und wenn wir lang gemachen und gemutzen, so würt er kum hübscher, denn sant Anstets fuoterfasz schwartz und ungestalt und suochen nüwe fünt das wir gern hübsch weren. Keisersberg omeis 83c (82c); wenn sie (die häszlichen alten weiber) sich lang mutzen, so seind sie ein wenig hübscher denn sant Anstets fuoterfasz das ist ein wennig hübscher dann der tuffel. dessen lewe 59c. 22) das schmale tiefe runde hölzerne gefäsz, in dem der mähder, der es an einem um den leib geschnallten gürtel gewöhnlich hinten trägt, den wetzstein zum schärfen der sense hat. in Glarus (Stalder 1, 408), Appenzell (Tobler 207a), dem Schwarzwald (Schmid 208) u. s. w. bei dem Zürcher Maaler 152d fuoterfasz (das), darein die mäder den wetzstein behaltend, theca. in manchen cantonen der Schweiz aber sagt man das steinfasz, das steinfutter, in der Wetterau das schlockerfasz (weil der wetzstein nicht fest im fasse steckt, sondern schlockert d. h. hörbar widerschlagend hin und her fährt). mhd. heiszt jenes gefäsz, wie auch noch am obern Lech (Schmeller 2, 302) und anderwärts, kumpf: dëm vater ër brâht ein wetzestein, daʒ nie mæder dehein in kumpf beʒʒern gebant, und eine segense, daʒ nie hant sô guote gezôch durch daʒ gras. Helmbrecht 1059.
1625 Zeichen · 17 Sätze

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    futterfaszn.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    futterfasz , n. 1 1) ein taschenartiger behälter, in den sachen gesteckt werden, um sie wolbehalten mitzuführen oder übe…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit futterfasz

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