Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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fuszangel, f. 11) ein angelartiges eisen mit vier 3—5 zoll langen spitzen, von dem, wenn und wie es auf den boden geworfen wird, immer eine spitze in die höhe steht, damit sie dem darauf tretenden menschen oder thiere in oder durch den fusz gehe und so das weiterkommen verhindere. man legt sie in genügender zahl sowol in verdeckte wege, zwischen die wolfgruben der feldschanzen, in breschen (vgl. Chr. Wolff mathemat. lex. 656. 342), in stellen zu seichter überschwemmung, um die feindlichen soldaten aufzuhalten, als auch in feld und garten an orte, die man nach früchten, obst u. dgl. ausgehenden dieben unzugänglich machen will. fuszangel, pedicula, pediculium. voc. theut. von 1482 i 8a. ein voc. ex quo von 1414 hat mit vertauschung des l und r fuszanger (Diefenbach 420b). pedigale .i. (= i. e.) pediculum, fuoszangel. vocab. gemmagemmarum von 1505, 34a. sich alle seine schritte und tritte mit pflichten als mit fuszangeln bestreuen. Kant 5, 237. fuszangeln legen oder werfen. früher wurden die fuszangeln auch zum fange wilder thiere gelegt. dies zeigt »fuszangel da mit man die wilt vacht, pedicula«. vocabular. incip. teut. f 2b. 22) stachelschnecke verschiedener arten, als murex ramosus, murex pedalium, murex ferreus.
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschfuszangelf.
Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg
fuszangel , f. 1 1) ein angelartiges eisen mit vier 3—5 zoll langen spitzen, von dem, wenn und wie es auf den boden gewo…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit fuszangel
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Cotta, M. (2026). „fuszangel". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/fuszangel/dwb?formid=F13570
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Cotta, Marcel. „fuszangel". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/fuszangel/dwb?formid=F13570. Abgerufen 18. May 2026.
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Cotta, Marcel. „fuszangel". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/fuszangel/dwb?formid=F13570.
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