Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fuschelei f.
fuschelei , f. , von fuscheln abgeleitet. 1 1) das hin- und hertasten an etwas mit der hand. s. fuscheln 4). 2 2) heimliche, versteckte regsame thätigkeit mit der hand oder den nänden zu betrug: weil ich bemerke, dasz man ihm die karten in die hand prakticiret, die man sich am besten zu stechen getraut: musz ich darum überhaupt sein vorfechter werden? das will ich denn auch wohl bleiben lassen! wer mit solchen fuscheleyen spielt, und glauben kann, er habe sein geld gewonnen und nicht gestohlen, der glaub es immerhin! der zuschauer, der auf die finger zu gut acht gab, thut am besten, er schweig…