Eintrag · Rheinisches Wb.
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- 2 in 2 Wb.
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- 2
Fupe vūəp, –ū·ə.-, f- Kemp, Lennep-Dhünn, Aden, Schleid, Malm, Monsch; -ū- Koch-Eller Urschmitt; -u- uMos, Mayf, Ahr, Sieg-Fussh, Gummb-Nümbrecht, Geld, Klev; -o- Sieg-ODollend; Pl. -pə f.: 1. Huppe, schreiende Pfeife, die sich Kinder dadurch herstellen, dass sie von saftigen (flot) Zweigen der Weide, Eberesche die Rinde abziehen u. diese dann am Ende verdünnen u. zusammenkneifen, von der Flöte unterschieden auch durch das Fehlen des Holz-, Stopfeneinsatzes; aus jungen Korn- u. Grashalmen hergestellt; auch das Mundstück des Maihorns (s. d.) wird F. genannt. Sprüche beim Lösen der Rinde: F., F., gangk us, der Düvel schött de Melch us! Schleid-Blumenth. F.ə, F., Weire, de Jure misse reire, se r. in de Grawe, se schreie wie de Rawe, se freasse wie de Welwerschwein; mei Füppche muss bal aus sein! Bernk-Thalfang. F.ə, F., gangk af, moərn es et Sonndag! Lennep-Dhünn. Vater, gif mer en Penning! Wat wos de met de P.? Näəl hollen. Wat wos de met den N.? Vögel fangen. Wat wos de met den V.? Broden, br., de F.ə es geroden ebd. — 2. übertr. a. Sauger des Kindes Kemp. — b. Schuster Fuəp Schimpfn. für den Sch. Kemp-UWeiden.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektFupe
Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg
Fupe vūəp, –ū·ə.-, f- Kemp , Lennep-Dhünn , Aden , Schleid , Malm , Monsch ; -ū- Koch-Eller Urschmitt ; -u- uMos, Mayf, …
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Kompositum 3
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit fupe
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fupe‑ als Erstglied (1 von 1)
Fupenholz
RhWB
Fupen-holz Allg. n.: Weidenrute, insofern sie zu Fupen verwendbar ist. RA.: Et rüch no F. die Katze hat frisch geharnt Schleid-Hellenth .