Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
funkenflinster m.
funkenflinster , m. zitternd sich hinziehender glanz von funken oder wie von funken: was glimmt dort hinterm ginster, nun wirft es funkenflinster, und bildet lichte scheiben, die löschend niederstäuben. Annette Droste 71 . flinster, das in den idiotiken, auch in Frommanns deutschen mundarten sich nicht findet, scheint abgeleitet von mhd. flunst m., welches sich bei Wolkenstein nr. 17, 5, 16 findet und zitternden flimmer, sich verbreitenden zitternden schein bedeutet. hiernach würde flinster für flünster stehn und als wurzel jenes flunst, zumal wenn man das ebenfalls bei Wolkenstein nr. 93, 1, …