Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fretten
fretten , atterere, stringere, wund reiben ( sp. 67. 68), aber meist abstract gebraucht für cruciare, vexare, scheren, plagen, quälen, doch setzt Hohberg 1, 343 b noch: die reben fretten sich wund ( bei starkem wind an den pfählen ), Steinhöwel Esop 48 b : warvon bist du also umb deinen hals beschaben und gefrettet? und Waldis Es. 4, 57 : wenn du dich recht an mich fügst mit deinem maul und frettest ( reibst ) mich, so wil ich wider fretten dich; der selb durch mich ein loch thet fretten. H. Sachs I, 412 d ; thunt oft die halb nacht an mir fretten. I, 501 d ; knetten mich und fretten mich. Wol…